Sportgruppe

Ein Erfahrungsbericht…


Sport macht glücklich und weil jeden Donnerstag bei uns in der Kolpingsfamilie eine Sportgruppe angeboten wird, dacht ich mir, ich geh da mal hin.

Nach einer ausgiebigen Aufwärmphase, die mit lässiger Musik begleitet wurde, stellten wir uns nun alle in einen Kreis auf. Die Musik wurde schneller. Andrea ergriff das Wort. Das könnte jetzt für einen Sportmuffel wie mich anstrengend werden, dachte ich. Allerdings wenn man in die Runde blickte, waren einige älter als ich. So schlimm kann es schon nicht werden, oder? Und schon ging es los. Rechtes Bein hoch, linkes Bein hoch, zur Seite, tapp tapp tapp, Hampelmann… So nach dem Motto: Synapsen für Bewegungen verbindet euch neu! Meine böse Vorahnung wurde wahr. Es wurde anstrengend und das nicht zu knapp. Mein innerer Schweinehund bellte und knurrte um sein Revier zu verteidigen, denn mit Sport muss man dem mal so gar nicht kommen. Jedenfalls war ich schon ziemlich am schnauben und wollte schon aufhören. Dies ist nämlich gestattet, denn jeder macht nur das, was er auch kann. Aber die anderen motivierten mich zum weitermachen. Das fand ich aufbauend und wollte jetzt das Programm hier auch durchziehen. Nach einiger Zeit durften wir uns alle eine Matte holen. Och, machen wir jetzt ne Pause? Vielleicht sogar ein kleines Schläfchen? Von wegen. Denn nun kamen Übungen, die sich irgendjemand ausgedacht hat, um uns Sportmuffel zu quälen. Ich rede von Bauch-Beine-Po-und Rücken-Übungen. Und die sind richtig fies. Es begrüßten mich Muskeln in meinem Körper, die schon lange als „vermisst“ gemeldet waren oder noch gar nicht in Erscheinung getreten sind. Bei einer Übung, wo man auf den Rücken liegend beide Beine in die Luft streckt und dann langsam jeweils ein Bein Richtung Boden führt und wieder zurück, prustete ich durch. Mein Kopf lief rot an. Es zwickte heftig. War ich glücklich? Mhhm. Aber ich machte weiter. Irgendwann hatte mein innerer Schweinehund keine Lust mehr und trollte sich. Es wurde leichter. Es fing an Spaß zu machen. Die restliche Zeit ging dann viel zu schnell um. Ich habe festgestellt, dass, wenn man die Übungen wiederholte, sie viel leichter waren als am Anfang. Denn na klar: Aller Anfang ist schwer und nicht selten, mein Freund, ist das Ende der Dinge besser als ihr Anfang. Als ich mich umgezogen und verabschiedet hatte, stand ich draußen vor der Sporthalle und es überkam mich ein Gefühl. Es war sowas wie Glück. Ich habe neue, nette Leute kennengelernt, habe etwas für meinen Körper getan und viel Spaß gehabt. War ich also glücklich? Ich glaube schon.

 

Oliver



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