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Di., 22.10.13

Nachtrag Klausurtag…

Vor genau zehn Tagen tagte der Vorstand anlässlich unseres Klausurtages. Die folgenden zeitlichen Ereignisse schreibe ich aus meinem Gedächtnis auf. Habt Nachsicht, oder wisst ihr noch um welche Zeit ihr euch am letzten Freitag die Schuhe zugemacht habt?

08.50 Uhr:       Samstag. Komme nach langer Fahrt am Haus Theresia an.

                        Wirklich schön hier!

09.00 Uhr:       Beginn mit Kaffee und Tee. „Ankommen“ heißt der erste Punkt des Klausurtages. Soso.

09.30 Uhr:       Sitzen im Stuhlkreis: Lesen eine Geschichte von Jesus, als er mit nur zwei Brote und einen Fisch 5.000 Männer satt bekommt. Dabei wollte er nur an einem einsamen Ort. Aber wie isst man einen rohen Fisch und wo kommt plötzlich eine Dose her? Fragen über Fragen.

10.00 Uhr:       Sitzen jetzt in kleinen Gruppen zusammen. Vor uns ein großes weißes Blatt Papier. Das sieht anstrengend aus. Packen wir es an!

10.45 Uhr:       Nachdem 3x die kleinen Gruppen durchgemischt wurden, ist doch tatsächlich jedes vorher weiße Blatt beschrieben. Geht doch!

11.00 Uhr:        Besprechung der Ergebnisse: Dabei diskutieren wir, wo unsere einsamen Orte liegen und ob wir alle in der Kolpingsfamilie zurzeit satt bekommen. Metaphorisch gesehen. Hätte man vielleicht dabei sein müssen.

12.00 Uhr:       Sehr schönes Wetter draußen, wie ich deutlich, von unserem mit Fenstern ausgestatteten Raum, feststellen kann.

12.30 Uhr:       Mittagessen. Es gibt Linseneintopf/Suppe. Dabei haben wir die Gelegenheit, die Mitarbeiter kennen zu lernen. Alle sehr nett, obwohl ich mich insgeheim auf ein Schnitzel gefreut habe.

13.00 Uhr:       Sitzen wieder im Stuhlkreis und singen ein Lied, dass ich nicht kenne. Traue mich aber nicht, es zu sagen. Danach erörtern wir, welche Veranstaltungen wir anbieten und welche gut laufen, welche verändert werden müssen etc. Die Diskussion wird lebendig.

14.15 Uhr:        Pause. Alle gehen raus. Simon und ich lenken lieber Sabine von einer wichtigen Vorbereitung für irgendwas ab.

14.45 Uhr:       Erneuter Stuhlkreis: Nebenbei erzählen alle, wie schön das Wetter doch ist, aber recht kalt. Eine neue Diskussion entflammt. Diesmal geht es mehr um Veränderungen und neue Sachen. Und wer „den Hut dafür jeweils auf hat“. Ich mag keine Hüte. Lieber Caps. Denke aber, dass das keinen interessiert.

15.30 Uhr:       Kurze Kuchenpause. Wir lassen ja nichts liegen. Das wäre auch unhöflich.

15.50 Uhr:       Wieder wird leidenschaftlich diskutiert. Es kommt zur Abstimmung, welche neuen Veranstaltungen Priorität in der Umsetzung genießen. Eine gute Wahl!

16.45 Uhr:       Verabschiedung und Fazit: Ich fand den Klausurtag produktiv. Kann die Sichtweisen der anderen Vorstandsmitglieder besser nachvollziehen und denke wir haben einiges geschafft und auf den Weg gebracht. Ich hoffe, man sieht in naher Zukunft auch etwas davon.

17.00 Uhr:       Schluss. Aus. Vorbei. Fahre nach Hause und träume nachts wahrscheinlich von einem Stuhlkreis.

 

Di., 02.07.13

Bitte lieber Gott…

Neuer Monat, neue Musik für unsere Homepage. Aber was? „Bitte lieber Gott“ von der Gruppe PUR hörte ich dabei in einer von mir bunt ausgewürfelten Playlist eher zufällig. Ich begab mich also auf die Suche nach diesem Titel und siehe da, nicht nur ein Live-Auftritt auf Schalke hatte Google im Angebot, sondern auch gleich eine Interpretation von einem evangelischem Pfarrer. Wie Interpretationen so sind, braucht man nicht immer alles gleich davon gut zu finden, aber eine Schlüsselaussage hat mich dann doch (nicht zuletzt zu diesem Blogeintrag) inspiriert: „Bitte lieber Gott, du kriegst das doch hin“ , denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan. So ähnlich hat es Jesus in seiner Bergpredigt verlauten lassen. Und wenn, ohne eine Bitte, mir Gott schon bei so banalen Dingen wie eine Monatsmusik für unsere Homepage rauszusuchen hilft, vielleicht kann er ja noch viel mehr. Vielleicht muss man Probleme nicht immer alleine bewältigen, sondern Gott kann einem dabei helfen. Allerdings lässt die Diskrepanz, was gläubige Menschen von Gott abverlangen und die Vorstellung, wie er das alles hinbekommen soll, doch schwere Zweifel zu. Vielleicht ist er doch auf die Mithilfe menschlicherseits angewiesen. Vielleicht will er aber gerade auch, dass sich Menschen untereinander helfen. Wie Kurt Tucholsky es so schön ausdrückt: Dies ist, glaube ich, die Fundamentalregel alles Seins: Das Leben ist gar nicht so. Es ist ganz anders.

Und bitte lieber Gott, du kriegst das doch hin. Oder???

 

So., 12.05.13

Der Eismann, der nicht gehen wollte…

…und da war er an Christi Himmelfahrt zu unserem Familientag der Kolpingsfamilie nicht der Einzige. Dazu muss man sagen, dass der Eismann ein Neuling war. Er war anscheinend fasziniert, wie schön es wieder war. Das Angebot aus Torwand, Slackline und Kegelbahn wurde prächtig angenommen. Viele entspannten und unterhielten sich einfach bei einem leckeren Bierchen und Würstchen. Der Eismann, ein aus 4 Eimern mit gefrorenen Wasser aufgebautes Gebilde, worauf man Wetten abschließen konnte, zu welchen Zeitpunkt er denn endlich geht bzw. schmilzt, beobachtete neben den ganzen Trubel auch noch einen alten Bekannten am Familientag: Den Nagelbalken! Schön, dass er wieder da ist und so manchen handwerklichen Begabten ein Freibier spendierte. Das tolle Wetter sorgte dafür, dass der Tag voller Spaß wieder mal viel zu schnell zu Ende ging. Als alles aufgeräumt war, war der Eismann immer noch da! Sein Blick erinnerte mich an meinen alten Mathelehrer. Aufmerksam, geradeaus und doch ein bisschen ratlos, als wenn mal wieder alle nach einen Vortrag an der Tafel die zahlreichen Formeln nicht verstanden haben. Mir war der Eismann auf Anhieb sympathisch. Ich hoffe er kam gut durch die Nacht und irgendwann mal wieder zu unserem Familientag. Ich bin mir sicher, er wird…

PS: An alle, die eine Zeit gewettet haben, wann der Eismann tatsächlich schmilzt! Wir spielen nächstes Mal auf jeden Fall einen Jackpot aus. Es ist blöd gelaufen. Ich hab selbst nicht gedacht, dass der Eismann doch so lange bleiben wollte…

 

 Do., 02.05.13

In den Mai gerockt…

…und wie!!! Die Bands Dan Dalien, All About Joel und ON THE ROOFS haben richtig Gas gegeben und es hörte sich sehr gut und laut an. Eigentlich erzähl ich euch ja nichts neues, denn diese Bands sind einfach immer gut. Nur ich hatte den Eindruck, dass viele zum Schluss doch noch ein paar Extra-Zugaben gerne gehört hätten. Da war noch mehr Potential vorhanden. Naja! Nächstes Mal! Sonst ist das Bier ein bisschen teurer geworden, aber wir haben ja neuerdings bei Kolping auch fair gehandelten Kaffee. Das hat zwar nichts mit dem Bier zu tun, aber immerhin gibt es, wenn man beides verschüttet, keine Rotweinflecken. Das nur mal so am Rande erwähnt. Und das Beste ist ja, dass alle einen sehr schönen Abend hatten und wir mit dem Gewinn das Bläserprojekt der Lessing-Schule und unser Berufspatenschaftprojekt unterstützen können. So kann der nächste Mai wieder kommen. Ich denke es wird wieder laut und vor allem extrem gut.

 

Do.,18.04.13

Wir geben zu:

Es hat lange gedauert mit unseren Blog. Immerhin gibt es die Homepage der Kolpingsfamilie Bochum-Langendreer-Werne jetzt seit fast eineinhalb Jahren. Aber, und das ist bedenklich, andere waren noch langsamer. Der Bau des Panamakanals dauerte neun Jahre, der des Petersdom 120 und das Gesicht von Cher ist immer noch nicht fertig.

 

In unserem Blog wird es in unregelmäßigen Abständen um kleine Geschichten und Erlebtes rund um Kolping gehen. Also wer es mal nicht zu einer Veranstaltung geschafft hat, kann hier nachlesen, was er Tolles verpasst hat. Ansonsten: Schön das ihr da seid.



Ansprechpartner

Barbara Wiedemann

(Leitungsteam)

Tel. 0234/280546

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